Volumenpower

Silvester ist Partyzeit! Und wer möchte nicht mit einer top gestylten Mähne ins neue Jahr tanzen? Damit der Wunsch von einer voluminösen Haarpracht auch in Erfüllung geht, sind hier die besten Tricks, wie dünnes Haar sofort fülliger wirkt!

Der erste und wichtigste Step auf dem Weg zum voluminösen Traumhaar ist ein Care-Programm für die Mähne. Denn schon die Wahl des Shampoos entscheidet über Volumen oder eben kein Volumen. Fakt ist: Feines Haar benötigt eine speziell auf die Struktur abgestimmte Pflege. Beim Haarewaschen gilt: Weniger ist mehr, um nicht unnötig zu beschweren. Eine walnussgrosse Menge ist völlig ausreichend. Tipp: beim Shampoonieren die Kopfhaut gut massieren. So wird sie stärker durchblutet und die Nährstoffe aus den Pflegeprodukten können besser aufgenommen werden. Das sorgt für mehr Vitalität und ein gesundes Wachstum. Inhaltsstoffe wie Weizen oder Provitamin B5 kräftigen das Haar und lassen es voller erscheinen. Conditioner hauptsächlich in Längen und Spitzen einarbeiten. Zu nah an den Ansatz gebracht, lässt er das Haar schnell nachfetten. Profitrick: Normalerweise wird der Conditioner nach dem Shampoo angewendet. Um den beschwerenden Effekt zu umgehen, raten Experten dazu, zuerst den Conditoner aufzutragen und dann das Shampoo zu verwenden. Einfach mal ausprobieren! By the way: Keine Zeit zum Waschen und es muss mal schnell gehen? Dann ist Trockenshampoo der SOS-Helfer in der Not. Es verleiht dem Haar spürbar mehr Textur und schenkt zusätzlich ein Extra an Volumen.

Wann ist Haar fein?

Tatsächlich haben mehr als ein Drittel aller Frauen dünnes Haar. Wer dazugehört, kann anhand der Haarstruktur festgestellt werden. Gemessen wird das am Durchmesser eines Haares. Die Obergrenze, ab wann ein Haar als fein gilt, liegt bei 0,04 Millimeter. Zum Vergleich: Der Durchschnitt für normales Haar liegt zwischen 0,05 und 0,07 Millimeter. Dick gilt ein Haar ab einem Durchmesser von 0,08 Millimeter. Ein weiteres Indiz für feines Haar ist auch die benötigte Trocknungszeit. Sprich, wie lange braucht ein Haar im nassen Zustand, um wieder trocken zu sein? Sind die Haare ruckzuck getrocknet, ist die Wahrscheinlichkeit für feines Haar sehr hoch. Übrigens: Nicht im nassen Zustand kämmen, da die dünnen Haare schnell reissen können.

Haarstyling

Schlaff, platt, kraftlos? Wenn das Haar sich hängen lässt, benötigt es ein Aufbauprogramm. Genauer gesagt: ein Root-Lifting. Dabei wird das Haar mithilfe eines speziellen Produktes direkt am Ansatz mit entsprechenden Inhaltsstoffen aufgepolstert. Einfach grosszügig auf den handtuchtrockenen Ansatz und die darunterliegenden Haarschichten geben. Dann kopfüber mit kalter Luft föhnen – das bringt mehr Standfestigkeit ins Haar. Auch das Föhnen über eine Rundbürste kann den Boosting-Effekt verstärken. Haarspray verdichtet das Haar, lässt es aber beweglich bleiben. Nicht nur auf den Oberkopf, sondern auch in die unteren Längen sprühen. Volumen-Fresh-up gewünscht? Vor dem Schlafengehen einen hohen, festen Dutt machen. Morgens öffnen und nicht auskämmen, sondern die Längen mit einem Lockenstab leicht wellen und mit den Händen durchkneten.

#tippstricks

Glatt, aber nicht platt! Beim Sleek Look in regelmässigen Abständen den Scheitel auf eine andere Stelle verlegen – zwei bis drei Zentimeter sind schon ausreichend. Das verhindert, dass der Ansatz platt anliegt. Übrigens: Haarspray niemals von oben, sondern von unten aufsprühen, da es sonst zusätzlich beschwert. Noch besser: direkt auf die Bürste geben!

Wow-Volumen für Locken: Ein Diffusor verleiht Curly Hair ein Push-up. Den runden Föhn-aufsatz im nassen Haar, in das eine Styling-Cream eingearbeitet wurde, anwenden. Die Devise beim Föhnen: geduldig sein! Das heisst, eine niedrige und tendenziell kühle Stufe ist ideal und beugt Frizz vor. Die Haare kopfüber vom Nacken zu den Seiten nach vorne trocknen.

Haarschnitt

Schluss mit Spaghettihaaren! Grundsätzlich gilt: Je kürzer die Haare, desto voluminöser wirkt der Look. Wer keinen Kurzhaarschnitt möchte, der sollte unbedingt auf Stufen setzen. Denn die kürzeren Strähnen polstern optisch auf und lassen die Haare insgesamt fluffiger wirken. Wichtig nur ist, dass das Deckhaar nicht zu kurz geschnitten wird – also bitte den Profi ranlassen. Auch ein Pony lässt die gesamte Frisur voller aussehen. Die kurzen Stirnsträhnen erwecken den Eindruck von mehr Haar.

Haarfarbe

Wer zu dünnem Haar neigt, der sollte beim Colorieren besser auf verschiedene Farbdimensionen setzen. Der Grund: Eine All-over-Farbe wirkt eindimensional, verblasst schnell und zieht den Fokus noch stärker auf die Nachteile, die dünnes Haar mit sich bringt. Stattdessen lenken Highlights in unterschiedlichen Pigmentierungen davon ab und lassen feine Haare optisch vielschichtiger wirken. Ein weiterer Vorteil: Beim Rauswachsen der zarten Strähnchen entsteht kein harter Ansatz. Was dieser mit einer voluminösen Mähne zu tun hat? Jede Menge! Ist der Haaransatz zu dunkel, wirken feine Haare optisch noch flacher. Ist er zu hell, unterstreicht er lichtes Kopfhaar. Wer sich unbedingt eine All-over-Farbe wünscht, der sollte also am besten seinen Naturton intensivieren, anstatt intensiv zu färben.

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