Sandalensaison: So gelingt die perfekte Pediküre zu Hause
Wenn die Temperaturen steigen, dürfen die Füsse wieder an die Luft. Zeit für Pflege, ein neues Lackierprogramm – und die kleinen Tricks, mit denen die Pediküre zu Hause genauso überzeugt wie im Studio.
Zeigt her eure Füsse – leichter gesagt als getan. Denn oft wird erst genauer hingeschaut, wenn die passende Jahreszeit nach offenen Schuhe verlangt. Trockene Haut, Druckstellen oder ungleichmässige Nägel fallen dann schnell auf. Umso sinnvoller ist es, die Pflege nicht aufzuschieben, sondern regelmässig einzuplanen. Dabei braucht es keine aufwendigen Routinen. Entscheidend ist die Reihenfolge: Erst werden Nägel gekürzt und raue Stellen geglättet, danach folgt die Pflege. So kann die Haut Wirkstoffe besser aufnehmen und bleibt länger geschmeidig. Auch die richtigen Tools machen einen Unterschied. Saubere Scheren, feine Feilen oder elektrische Geräte erleichtern die Arbeit und sorgen für gleichmässige Ergebnisse.
Kleine Routinen, die sich auszahlen
Schon wenige Minuten pro Woche reichen aus, um das Hautbild sichtbar zu verbessern. Besonders gut funktioniert die Pflege nach dem Duschen oder Baden, wenn Haut und Nägel weicher sind. So lassen sich Nägel sauber kürzen und raue Stellen schonend bearbeiten. Wichtig ist ausserdem, nicht zu viel auf einmal zu machen. Wer öfter kleine Schritte einplant, verhindert, dass sich Hornhaut oder Trockenheit verstärkt. Auch die Technik spielt eine Rolle: Nägel immer gerade schneiden, Ecken nicht zu stark abrunden und beim Feilen keinen Druck einsetzen. Ein oft unterschätzter Punkt ist das gründliche Trocknen. Vor allem die Zwischenräume der Zehen sollten sorgfältig abgetrocknet werden, um Hautprobleme zu vermeiden. Ebenso sinnvoll: Pflegeprodukte sparsam auftragen und gut einziehen lassen, bevor Socken oder Schuhe angezogen werden. Auch das richtige Timing kann helfen: Kurze Pflegeschritte lassen sich gut in bestehende Routinen integrieren, etwa abends nach dem Duschen. So bleibt der Aufwand gering und die Anwendung wird schnell zur Selbstverständlichkeit. Wer zusätzlich auf passendes Schuhwerk achtet, reduziert Druckstellen und Reibung von vornherein. Auch kleine Details machen einen Unterschied. Saubere Werkzeuge, regelmässiges Nachfeilen und ein kurzer Blick auf die Haut helfen, Veränderungen früh zu erkennen
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema
Zuerst Nägel kürzen und feilen, dann Hornhaut sanft entfernen, anschliessend ein Peeling und zum Schluss Creme oder Lack. Diese Reihenfolge sorgt dafür, dass Pflege optimal einziehen kann.
Bei normaler Beanspruchung reicht es, alle ein bis zwei Wochen sanft nachzuarbeiten. Ein- bis zweimal pro Woche dazu peelen – so bleibt die Haut gleichmässig glatt, ohne überbeansprucht zu werden.
Ein Fussdeo direkt nach dem Waschen auf die trockene Haut sprühen, atmungsaktive Socken aus Baumwolle oder Leinen wählen und die Schuhe regelmässig mit Schuhdeo behandeln. So bleibt es im Schuh angenehm trocken.
Immer gerade schneiden und die Ecken nicht zu stark abrunden, das beugt eingewachsenen Nägeln vor. Anschliessend mit einer Feile in einer Richtung sanft nachziehen – kein Druck, kein Hin und Her.
Hitze erweitert die Gefässe und kann den Rücktransport des Bluts erschweren. Funktionieren die Venenklappen nicht optimal, sammelt sich Flüssigkeit in den Beinen. Hochlegen und Wechselgüsse helfen spürbar.
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