
Alles in Butter: Reichhaltige Körperpflege für die kühlere Jahreszeit
Wenn die Temperaturen sinken und die Luftfeuchtigkeit drinnen abnimmt, verlangt die Haut nach mehr als der Sommer-Lotion. Welche reichhaltigen Texturen jetzt das Beste für den Körper sind und wie sie ihre volle Wirkung entfalten.
Unbeschwerte Ferienwochen voller Sonne, Wind und Salzwasser bedeuten für unser grösstes Organ leider vor allem eines: Stress. Während der Teint nach dem Urlaub oft noch sommerlich gebräunt wirkt, zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass die Haut nun besondere Aufmerksamkeit benötigt: Sie spannt, wirkt trockener, verliert an Elastizität und neigt zu rauen Stellen an Schienbeinen, Ellenbogen oder am Dekolleté. Die Gründe dafür sind vielfältig: Auch wenn Sonnencreme vor akuten UV-Schäden schützt, bleibt die Haut während der warmen Monate einer erhöhten Beanspruchung ausgesetzt. Die intensive Sonneneinstrahlung kann die natürliche Hautbarriere schwächen und dazu führen, dass mehr Feuchtigkeit über die Oberfläche verloren geht. Salz- und Chlorwasser trocknen zusätzlich aus. Hinzu kommt, dass die oberste Hautschicht nach einem langen Sommer häufig weniger Lipide – also hauteigene Fette – enthält. Diese spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Feuchtigkeit in der Haut zu halten und sie vor äusseren Einflüssen zu bewahren. Fehlen diese natürlichen Schutzstoffe, wirkt die Hautoberfläche nicht nur trockener, sondern fühlt sich auch weniger geschmeidig an. Der Spätsommer und der Übergang in den Herbst sind deshalb ein idealer Zeitpunkt, um die Haut intensiv zu nähren und ihre Schutzbarriere nachhaltig zu stärken.
Lotion oder Bodybutter?
Die Auswahl an Körperpflegeprodukten ist riesig, doch nicht jede Pflege erfüllt die Bedürfnisse sonnenstrapazierter Haut gleichermassen. Entscheidend sind vor allem Zusammensetzung und Konsistenz. Bodylotions etwa bestehen überwiegend aus Wasser und enthalten vergleichsweise wenig Fett – ideal für normale Haut oder heisse Sommertage. Körpercremes enthalten mehr Öle und Fette als Lotionen und bieten dadurch eine intensivere Pflege. Sie eignen sich gut für trockene Hautpartien und sorgen für ein angenehmes Gleichgewicht zwischen Pflege und Komfort. Dennoch sind viele Cremes relativ leicht formuliert, damit sie sich für die tägliche Anwendung bei unterschiedlichen Hauttypen eignen. Bodybutter gilt als die reichhaltigste Form der Körperpflege. Ihr Name verrät bereits das Programm: Statt eines hohen Wasseranteils enthält sie vor allem pflegende Pflanzenbutter und hochwertige Öle. Die Klassiker: Shea-, Kakao- und Mangobutter sowie Mandel-, Kokos oder Jojobaöl.
Intensivkur für trockene Haut
Diese Inhaltsstoffe sind reich an wertvollen Fettsäuren und bilden einen schützenden Film, der Feuchtigkeitsverlust reduziert. Gleichzeitig versorgen sie die Haut intensiv mit Lipiden und unterstützen die Regeneration der natürlichen Hautbarriere. Gerade nach Monaten intensiver Sonnenstrahlung spielt Bodybutter ihre Stärken aus: Ihre feste, samtige Konsistenz schmilzt beim Auftragen auf der Haut und hinterlässt ein besonders gepflegtes Gefühl. Anders als leichte Lotionen wirkt sie nicht nur oberflächlich hydrierend, sondern hilft dabei, die Feuchtigkeit langfristig in der Haut zu halten. Ein weiterer Vorteil: Die reichhaltige Pflanzenbutter glättet trockene und raue Hautstellen ganz gezielt. Die Hautoberfläche fühlt sich weicher an, gewinnt an Geschmeidigkeit zurück und erscheint optisch ebenmässiger. Wer möchte, macht aus dem Crememoment ein kleines Wellnessritual – die reichhaltige Textur und der oft sanfte Duft der Produkte unterstützen das angenehme Pflegegefühl zusätzlich. Während das bewusste Einmassieren die Durchblutung fördert, verwöhnen die nährenden Inhaltsstoffe die Haut. Ganz nach dem Motto: alles in Butter!
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema
Lotion ist leicht und zieht schnell ein, Bodybutter ist reichhaltiger mit hohem Fett- und Sheabutter-Anteil, Balsame sind noch dichter und ideal für sehr trockene Stellen.
Sobald die Heizperiode beginnt oder die Haut spürbar trockener wird. Nach dem Duschen auf leicht feuchte Haut aufgetragen, wirkt sie am intensivsten.
Sheabutter, Kakaobutter, Mandelöl, Jojobaöl, Panthenol und Squalan pflegen zuverlässig. Auch Urea und Ceramide unterstützen bei rauer Haut.
Nein. Gesichts- und Körperhaut haben unterschiedliche Bedürfnisse. Für das Gesicht braucht es leichtere Texturen mit weniger okklusiven Bestandteilen.
Auf leicht feuchte Haut nach dem Duschen. Kleine Menge zwischen den Händen anwärmen und mit sanftem Druck einmassieren, bis alles eingezogen ist.
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Fotos: stocksy, PR





