
LSF 100: Macht das wirklich Sinn – oder ist weniger manchmal mehr?
LSF 50 filtert bereits 98 % der UVB-Strahlung heraus, LSF 100 etwa 99 %. Ein knapper Prozentpunkt mehr – das klingt nach wenig. Trotzdem gibt es Gruppen, für die der Unterschied entscheidend ist. Was die Wissenschaft sagt.
In diesem Ratgeber:
LSF 100 verspricht maximalen Sonnenschutz – und löst dennoch immer wieder Diskussionen aus. Während LSF 50 in der EU als kosmetisches Höchstmass gilt, ist LSF 100 hierzulande nur als Medizinprodukt erhältlich. Lohnt sich der Mehrschutz für gesunde Haut? Eine aktuelle Studie und der nüchterne Blick auf die Faktenlage liefern eine klarere Antwort, als das Marketing der Hersteller vermuten lässt.
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema
LSF 50 filtert 98 % der UVB-Strahlung, LSF 100 etwa 99 %. Auf zellulärer Ebene zeigt der 1-%-Unterschied bei langer Exposition messbare Effekte, im Alltag ist er marginal.
In der EU sind LSF-100-Produkte als Medizinprodukt eingestuft. Sie sind ausschliesslich in der Apotheke erhältlich, nicht im normalen Drogerie-Sortiment.
Nein. Kein Sonnenschutz filtert hundert Prozent der UV-Strahlung. LSF 100 filtert rund 99 % der UVB-Strahlen, nicht aber automatisch ausreichend UVA-Strahlen.
Für Hautkrebs-Patientinnen, Immunsupprimierte, Hauttyp I, Albinismus, beruflich intensive Sonnenexposition und frisch behandelte Hautstellen nach Laser oder Peeling.
Empfohlen sind 1,5 ml für das Gesicht und 30 bis 35 ml für den ganzen Körper. Die meisten Menschen tragen nur ein Viertel bis ein Drittel davon auf.
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Disclaimer: LSF-100-Produkte sind in der EU als Medizinprodukt eingestuft und nur in der Apotheke erhältlich. Bei medizinischer Indikation (Hautkrebs, aktinische Keratosen, Immunsuppression) gehört die Auswahl in dermatologische Beratung.
Fotos: Unsplash / Fellipe Ditadi, Getty Images, Kateryna Hliznitsova


