Hydration Food: Wie wir uns im Sommer über die Ernährung mit Flüssigkeit versorgen
Viel trinken ist wichtig – vor allem, wenn es wärmer wird. Doch Flüssigkeit kommt nicht nur aus dem Glas, sondern auch von Obst und Gemüse, Sauermilch und kalten Suppen: erfrischender Genuss mit Gesundfaktor.
Die Empfehlung für unsere Flüssigkeitszufuhr lautet: mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag. Warum? Weil unser Körper zu 50 bis 65 Prozent aus Wasser besteht. Ein gesunder Erwachsener verliert täglich bis zu 2 Liter Körperflüssigkeit. Damit unser Stoffwechsel reibungslos ablaufen kann, sollten wir unseren Flüssigkeitshaushalt regelmässig auffüllen. Wir müssen aber nicht ständig am Wasserglas oder Kräuterteebecher nippen. Unser Körper kann Flüssigkeit auch aus der Nahrung ziehen. Also versorgen wir ihn im Frühsommer vorzugsweise mit wasserreichen, gesunden Lebensmitteln – Hydration Food.
Knackig, saftig, leicht – und cool
Danach steht uns der Sinn, wenns wärmer wird: Knackiges wie Gurken, Radieschen und Blattsalate, Saftiges wie Beeren und Melonen aller Art, Leichtes wie Joghurt & Co. Und alles bitte «cool». Unser Körper verlangt bei wärmeren Temperaturen automatisch nach Nahrungsmitteln, die ihn erfrischen, hydratisieren und nicht belasten, also leicht verdaulich sind. Auf dem Menüplan stehen Obst, Gemüse und Sauermilchprodukte. Gemüse wie Gurken, Tomaten, Blattsalate sind Spitzenreiter im Hydratisieren (bis zu 97 Prozent Wasser). Früchte gehören ebenfalls dazu. Manche enthalten über 90 Prozent Wasser, dazu Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Am besten kombinieren wir sie mit proteinreichen, probiotischen Sauermilchprodukten. Win-win.
Suppe im Sommer?
Ja bitte! Und zwar in der leichten, kalten Variante mit Gemüse und Sauermilch. Geschmackvoll gleicht sie unser Defizit an Flüssigkeit und Elektrolyten aus, kühlt von innen und macht satt, ohne den Kreislauf durch langwieriges Verdauen zu belasten. Sie wird ohne Kochen zubereitet, so bleiben Vitamine und Mineralstoffe der Zutaten erhalten. Wer seine Ferien schon in Portugal oder Andalusien verbracht hat, kennt sie: die berühmte Gazpacho aus püriertem Gemüse. Eine andere, weniger bekannte Suppenvariante ist die Okroschka (russisch: «aus Krümeln»). Klein geschnittenes Gemüse (Gurke, Radieschen, gekochte Kartoffeln), hartes Ei und gewürfelte Cervelas werden mit Kefir oder Buttermilch aufgegossen. Die perfekte Sommersuppe.
Die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema
Empfohlen werden mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag. Ein gesunder Erwachsener verliert täglich bis zu 2 Liter Körperflüssigkeit, die regelmässig aufgefüllt werden müssen – über Getränke und Nahrung.
Spitzenreiter sind Gurken (95 bis 97 Prozent), gefolgt von Wassermelonen, Tomaten und Blattsalaten mit über 90 Prozent Wasseranteil. Auch Joghurt (85 bis 88 Prozent) und Cottage Cheese (nahezu 80 Prozent) sind sehr wasserreich.
Hydration Food sind wasserreiche, nährstoffdichte Lebensmittel, die den Körper über die Ernährung mit Flüssigkeit versorgen. Dazu zählen Obst, Gemüse und Sauermilchprodukte – besonders im Sommer eine gute Ergänzung zum Trinken.
Okroschka (russisch: aus Krümeln) ist eine kalte Sommersuppe aus klein geschnittenem Gemüse wie Gurke und Radieschen, hartem Ei, gewürfelter Cervelas und gekochten Kartoffeln, aufgegossen mit Kefir oder Buttermilch.
Ja. Naturjoghurt enthält zwischen 85 und 88 Prozent Wasser – der Flüssigkeitsgehalt stammt aus der verwendeten Milch. Plus probiotische Kulturen, Kalzium und Protein.
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